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Meine künstlerische Versuchsanordnung „Das letzte Hemd hat viele Taschen“ wurde unter 160 Einreichungen von der Jury des Viertelfestivals 2022 unter die rund 60 umzusetzenden Projekte gewählt!

Über das Kunstprojekt:
Das Weinviertel weist eine Vielzahl von archäologischen Fundstätten auf, darunter mehrere weit in der Landschaft sichtbare Hügelgräber. In unseren Breiten kommt der jahrtausendelang praktizierte Brauch, Verstorbenen Gegenstände mit ins Grab zu geben, im Hochmittelalter zum Erliegen. Im Rahmen dieses Projekts wollen wir uns gemeinsam an eine künstlerischen Neuinterpretation dieses Rituales wagen. Besucher und Besucherinnen sind dazu aufgefordert, Gegenstände mitzubringen, die sie als Grabbeigaben wählen würden. Diese werden künstlerisch arrangiert, fotografisch dokumentiert und das vor Ort gedruckte Bild in der Ausstellung platziert, die so im Laufe des Wochenendes permanent wächst. Das Festivalmotto „Weitwinkel“ bedeutet in diesem Fall nachzudenken: Was bleibt von mir als Person nach diesem Leben? Wer bin ich und wer will ich nach meinem Tod in der Erinnerung anderer sein?

Veranstaltungstermine:
Sa, 14.5. – So, 15.5., Schloss Jedenspeigen
Sa, 30.7.- So, 31.7., Ziegelmuseum Ziersdorf


Zwei Gedichte finden sich nun auch in der Zeitschrift des Österreichischen Schriftsteller/innenverbands „Literarisches Österreich“ ab S. 118.


In der aktuellen Ausgabe der feministischen Rezensionszeitschrift WeiberDiwan findet sich auf Seite 37 eine äußerst treffende Besprechung von meinem Buch „Aufbrechen“. Vielen herzlichen Dank an Rebecca Strobl! Zur gesamten Ausgabe geht es hier: WD_1_2021.pdf (weiberdiwan.at)


Wieder durfte ich mich über eine kleine aber feine Rezension von „Aufbrechen“ im Rahmen der Aktivitäten zum 100 Jahre Burgenland- Jubiläum freuen! Vielen Dank an Jakob Michael Perschy! Weitere tolle Bücher von burgenländischen Autorinnen und Autoren gibt es unter https://www.wirsind100.at/buchtipps/ zu entdecken!




Wie geht es der Kunstszene während der Pandemie? Was sind unsere persönlichen Erfahrungen dazu? Teresa Distelberger, Götz Bury, Michael Jedlička und ich erzählen in der neuen Ausgabe der kunstSTOFF (S. 4-7), wie es uns als Künstler*innen im letzten Jahr ergangen ist, und welche Schlüsse wir daraus für die Zukunft ziehen:

https://www.kulturvernetzung.at/…/Kunststoff…/index.html


Eva Riebler hat für den Österreichischen Schriftsteller/innenverband eine tolle Rezension für meinen Lyrikband „Aufbrechen“ geschrieben: https://www.oesv.or.at/rezension/aufbrechen.html


In der 33. Ausgabe von kunstSTOFF (Zeitung der Kulturvernetzung NÖ) ist eine Rezension zu meinem Lyrikband „Aufbrechen“ erschienen, in der so schöne Worte wie „mitreißendes Büchlein“ und „Festmahl“ vorkommen. Ich freu mich!


Ein Radio-Portrait von Bettina Treiber (ORF) zu meinem künstlerischen Schaffen und zum Lyrikband „Aufbrechen“ gibt es zum Nachhören hier .


Im September 2020 ist in der edition lex liszt 12 mein neuer Lyrikband „Aufbrechen“  erschienen, der den Begriff  in fünf verschiedenen Aspekten beleuchtet: der Sehnsucht nach einem anderen Leben, selbst- und fremdbestimmtes Reisen, Aufbrechen von Denkstrukturen, das Loslassen von Beziehungen und das Übertreten in eine andere Dimension.

Verbrenne meine Kleidung im Fluss
Wasche mein Gesicht im Feuer

Reinige mich vom Unnötigen
Katharsis
In meinen löchrigen 
Schuhen
den Tag entlang
Die Zeit zeigt mir Zeichen
in einer Welt 
voller Plastikgeschirr

Vielen Dank an Martina Stapf für das großartige Kunstwerk am Cover!